Die Frage der Liberalisierung aktiver Sterbehilfe ist so eine typische Ethikunterrichtsfrage, an der man alle möglichen interessanten lebensphilosophischen Fragen erörtern kann. Und es ist eine, die exemplarisch zeigt, warum man solche Ethikunterrichtsfragen nicht sinnvoll abstrakt beantworten kann, ohne über das Wirtschafts- und Gesellschaftssystem zu sprechen, in dem diese Frage sich stellt. Es ist eine Frage, die zeigt, wie etwas, das in einer sozialistischen Zukunftsgesellschaft eine unproblematische Selbstverständlichkeit sein könnte, in einer kapitalistischen das Tor in die pure Dystopie öffnen kann.
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