Dialektik am Werk: Ideologie und Ökonomie: Bürgerliche Werttheorien
[Staffel 2, Folge 13] Ideologie und Ökonomie: Bürgerliche Werttheorien
Oft wird – unserer Ansicht nach naiv – argumentiert, die Ökonomie sei eine Wissenschaft. Dabei ist leicht zu erkennen, dass diskreditierte und unwissenschaftliche Theorien, wie die Phlogiston-Theorie in der Chemie, zwar leicht durch bessere Ideen ersetzt werden können, es aber immer Widerstand gegen die Entwicklung revolutionären Denkens in der Ökonomie gab. Dies hat der Disziplin den Titel der „düsteren Wissenschaft“ eingebracht.
In dieser Folge argumentieren wir, dass die Ökonomie in dem Sinne „ideologisch“ ist, dass verschiedene gesellschaftliche Gruppen wirtschaftlichen Wert (und damit Gewinn) aus ihren jeweiligen Perspektiven konzeptualisieren: der Kaufmann aus der Perspektive des Verkaufs von Gütern, der Industrielle aus der Perspektive der Anstellung von Arbeitskräften und des Kaufs von Produktionsmitteln und der Finanzier aus der Perspektive des „Risikos für das Kapital“.
Diese ideologischen Positionen entsprechen den Klassenpositionen der Individuen innerhalb des kapitalistischen Kreislaufs. In dieser Folge diskutieren wir mit Prof. Rick Wolff über bürgerliche Werttheorien.
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