Faschistischer Trump-Aktivist Charlie Kirk erschossen
Der faschistische Trump-Unterstützer Charlie Kirk, 31, wurde am Mittwochnachmittag auf dem Campus der Utah Valley University in Orem (Utah) erschossen, als er auf einer Open-Air-Veranstaltung eine Rede hielt.
Kirk war Gründer und Anführer von Turning Point USA, einer faschistischen Jugendgruppe, die an Hochschulen aktiv war und die Vorherrschaft der weißen Rasse und den Hass auf Einwanderer und Linke propagierte. Nachdem er eine wichtige Rolle in Trumps Wahlkampf 2024 gespielt hatte, etwa bei einem prominenten Auftritt auf dem Parteitag der Republikaner, wurde Kirk zu einem einflussreichen Berater der neuen Regierung, wo er unter anderem Kabinettskandidaten dahingehend einschätzte, ob sie von Trumps faschistischer „Basis“ akzeptiert werden würden.
In den 36 Stunden nach der Ermordung von Charlie Kirk ist dieser posthum zum Nationalhelden erhoben worden – ein faschistischer Polit-Aktivist, dessen Umtriebe von milliardenschweren Oligarchen großzügig finanziert wurden und für die er Millionen von Dollar erhielt. Die Trump-Regierung greift erneut auf die Propagandataktiken von Hitler und Goebbels zurück und stellt Kirk als politischen Märtyrer dar, als amerikanische Version des deutschen Nazis Horst Wessel. Nach dessen gewaltsamem Tod im Februar 1930 priesen die Nazis Wessel als Vorbild für die patriotische Jugend Deutschlands. Ein Lied zu Ehren von Wessels Andenken, das berüchtigte „Horst-Wessel-Lied“, wurde zur Hymne der NSDAP.
Europas herrschende Klasse trauert um Charlie Kirk und geht auf die extreme Rechte zu
In Europa wird die Ermordung von Charlie Kirk benutzt, um die extreme Rechte zu stärken, linken Widerstand zu kriminalisieren und gewaltsame Anschläge zu ermutigen. Zwar stehen an der Spitze dieser Kampagne die rechtsextremen Gruppen, aber sämtliche Tendenzen und Medien des politischen Spektrums akzeptieren und unterstützen diese Linie.
Trumps Weißes Haus instrumentalisiert Charlie Kirks Tod für die Vorbereitung einer Polizeistaatsdiktatur
Die Trump-Regierung nimmt den Mord an Charlie Kirk zum Anlass, die demokratischen Rechte systematisch anzugreifen und den wachsenden Widerstand gegen Polizeistaat und Diktatur zu unterdrücken.
Nach dem Attentat wies die World Socialist Web Site warnend darauf hin, wie stark sich die Hitler–Verehrer in der Trump-Regierung an das Drehbuch der Nationalsozialisten halten: Diese hatten den 1930 ermordeten SA–Mann Horst Wessel zum Märtyrer der faschistischen Sache stilisiert. Im Jahr 1933, nur wenige Wochen nach Hitlers Machtübernahme, nutzte das neue Regime den mysteriösen Reichstagsbrand als Vorwand für die Errichtung einer Diktatur.
Charlie Kirk und das verborgene Erbe des amerikanischen Nazis George Lincoln Rockwell
In den Tagen seit dem Mord an Charlie Kirk haben die Trump-Regierung und ihre Verbündeten eine Flut von Drohungen gegen die „radikale Linke“ losgetreten. Sie haben Dissens als „inländischen Terrorismus“ gebrandmarkt und staatliche Beschäftigte im Bildungs- und Gesundheitswesen zu potenziellen Staatsfeinden erklärt. Auch Unternehmen haben sich an der Säuberungsaktion beteiligt: Mitarbeiter von Fluggesellschaften, Lehrkräfte, Journalisten und andere Arbeiter wurden allein deshalb entlassen, weil sie sich kritisch über Kirk geäußert hatten.
Vor einer Woche wurde der rechtsradikale Aktivist Charlie Kirk in den USA bei einer Veranstaltung erschossen. Seitdem wurde der Schütze gefasst, ein klares Motiv bleibt aber noch aus. Die Republikaner nutzen die Situation, um gegen trans Personen und Linke zu hetzen und sprechen sich gegen politische Gewalt aus. Diese Gewalt scheint sie jedoch nur zu stören, wenn sie „einen von ihnen“, also einen weißen Republikaner, trifft. – Ein Kommentar von Thomas Mercy.
Trump und Vance verwandeln Kirks Beerdigung in eine christlich-faschistische Kundgebung
Die Gedenkveranstaltung für Charlie Kirk, den Anführer der rechtsextremen Studentengruppe Turning Point USA, der Anfang des Monats getötet worden war, erwies sich als toxische Mischung aus christlichem Fundamentalismus und amerikanischem Nationalismus. Präsident Donald Trump und seine obersten Berater verwandelten das Spektakel in eine faschistische Kundgebung.
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