Meine Rede zur Nürnberger Montagsdemo am 01.09.2025
Ich freue mich, heute wieder auf der Nürnberger Montagsdemo sprechen zu dürfen. Unser heutiges Thema ist ,,Antikriegstag – Stopp der Weltkriegsgefahr".
Die Situation heute ist geprägt von internationalen Konflikten. Besonders vom Ukraine-Krieg und dem Genozid an den Palästinensern im Gaza-Streifen im Rahmen von Netanyahus ,,Groß-Israel-Politik", aber auch von den Spannungen zwischen den USA und China um Taiwan.
Woher kommen diese Konflikte und Kriege?
Die Hauptursache ist der Imperialismus. Es gibt alte Imperialisten (USA, Japan, EU) und neuimperialistische Länder (BRICS, vor allem China, Russland, Indien und die Türkei).
Wodurch zeichnen sich diese Länder aus?
Sie zeichnen sich aus durch eine hohe Konzentration des Kapitals, Verschmelzung von Bank- und Industriekapital zum Finanzkapital, Export von Kapital statt Waren, Kampf um Aufteilung der Welt und staatliche Macht als Mittel ökonomischer Interessen.
Das bedeutet in diesen Ländern: Kleine Unternehmen verschwinden, große Monopole entstehen. Diese Monopole kontrollieren zunehmend Wirtschaft und Politik. Finanzoligarchien entstehen, die nach neuen Investitionsmöglichkeiten suchen. Kapital wird in neokoloniale Länder exportiert, um dort Profite zu erzielen. Die Welt ist ,,aufgeteilt" – daher kämpfen die Großmächte um eine Neuaufteilung, was zu Konflikten führt. Der Staat dient den Monopolen, und führt Krieg im Interesse des Kapitals.
Der Imperialismus ist nicht nur ein politisches oder militärisches, sondern ein wirtschaftliches Phänomen. Solange der Kapitalismus existiert, sind imperialistische Kriege unvermeidlich. Dieser Zyklus kann nur durch eine sozialistische Revolution durchbrochen werden.
Was bedeutet das für uns in Deutschland?
Wir in Deutschland müssen den Kampf gegen die allgemeine Kriegsgefahr, gegen imperialistische Kriege (Ukraine-Krieg, Gaza) und die Militarisierung der Gesellschaft führen. Dauerhafter Weltfrieden setzt voraus, dass jede Ausbeutung des Menschen durch den Menschen überwunden wird. Wir sollten auch bewaffnete Befreiungsbewegungen wie z.B. in den Philippinen oder in Gaza oder in Kurdistan unterstützen. Der geplante Wehrdienst für die Bundeswehr ist abzulehnen. Die Bundeswehr ist eine imperialistische Armee und Teil des staatlichen Gewaltapparats und Organ der Unterdrückung und ein hauptsächliches Machtmittel der herrschenden Finanzoligarchie.
Was sind unsere Forderungen?
Unsere Forderungen sind:
• Verbot und Vernichtung aller ABC-Waffen • Auflösung der NATO, der Interventionseinheiten von EU und Bundeswehr • Keine deutschen Truppen im Ausland • Weg mit den Waffenembargos gegen revolutionäre Befreiungsbewegungen! Kein Waffenexport an reaktionäre Regimes! • Respektierung des Selbstbestimmungsrechts der Völker und Nationen • Ächtung und harte Bestrafung von Massenvergewaltigung und Hunger als Kriegsmethode • Kampf jeglicher Form von Völkerhetze, Rassismus und Antikommunismus! Für Frieden und Völkerfreundschaft • Kampf der Militarisierung von Staat und Gesellschaft! Stopp der Hochrüstung!
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