Das Abfangen der Sumud-Flottille und der Kampf gegen den Genozid in Gaza
Weltweit kam es zu großen Protesten, nachdem die israelischen Streitkräfte die Sumud-Hilfsflotte für Gaza völkerrechtswidrig abgefangen hatten. Doch auf die Unterstützung der imperialistischen Machthaber kann sich die zionistische Regierung in Tel Aviv verlassen.
In zahlreichen Ländern innerhalb und außerhalb Europas – Spanien, Schweiz, Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Brasilien, Argentinien und Türkei – gingen Millionen auf die Straße. Am Freitag beteiligten sich mehr als zwei Millionen Arbeiter in Italien an einem eintägigen Generalstreik, zu dem der Gewerkschaftsbund CGIL aufgerufen hatte. Am Samstag protestierten erneut Hunderttausende in Rom.
Weltweite Proteste gegen Israels Beschlagnahme der Sumud-Flotille
Am Wochenende kam es zu weltweiten Protesten gegen die kriminelle Abfangoperation, mit der das israelische Regime die Sumud-Flotille aufbrachte und die für den Gazastreifen bestimmten Hilfsgüter beschlagnahmte. Millionen Menschen, darunter eine Million in Rom, protestierten gegen den Völkermord an den Palästinensern und die Abschiebung von mehr als 400 Flotillen-Aktivisten, deren Schiffe samt der Fracht beschlagnahmt worden waren.
Italien: Massenproteste und Generalstreik gegen Gaza-Genozid zeigen wachsenden Widerstand der Arbeiterklasse gegen Krieg und autoritäre Herrschaft
Eines der Zentren der weltweiten Proteste gegen Israels Überfall auf die Sumud-Flottille ist Italien. Am Samstag, dem 4. Oktober, fand in Rom eine pro-palästinensische Demonstration mit einer Million Teilnehmern statt – unmittelbar nach dem landesweiten Generalstreik am Freitag, der bereits große Teile des Landes lahmgelegt hatte. Diese aufeinanderfolgenden Eruptionen markieren die bedeutendste Streik- und Protestwelle in Italien seit Jahrzehnten – ein unübersehbares Signal für den wachsenden Widerstand gegen den imperialistischen Krieg, den Völkermord in Gaza und die faschistischen Maßnahmen der Regierung von Ministerpräsidentin Giorgia Meloni.
"Habt euere Augen auf Gaza": Greta Thunberg über Israels Genozid an Palästina
"Habt euere Augen auf Gaza", die Aktivistin Greta Thunberg teilt eine mächtige Botschaft nachdem sie aus dem israelischen Gefängnis entlassen wurde (sie hatte sich rund 500 Aktivisten angeschlossen, um die Seeblockade Gazas zu brechen und humanitäre Hilfe zu liefern).
Die Klimaaktivistin erinnerte die Welt an Israels Genozid in Gaza und die Gefangenschaft von tausenden von Palästinensern, inklusive einige hundert Kinder.
Greta und andere Freiwillige der "Global Sumud Flotilla" erlitten Misshandlung während der Abschiebehaft. Einige Mitglieder der der Flottille verbleiben im israelischen Gefängnis.
Zwei Jahre Völkermord in Gaza: Ein Verbrechen des Zionismus und Imperialismus
Heute vor zwei Jahren begann der israelische Völkermord in Gaza, eines der größten Verbrechen der Neuzeit. Vor den Augen der ganzen Welt führt die israelische Regierung - bewaffnet, finanziert und verteidigt von allen imperialistischen Mächten - eine Kampagne des Massenmords, der ethnischen Säuberung und des vorsätzlichen Aushungerns durch. Mindestens 67.000 Palästinenser wurden getötet, darunter 20.000 Kinder, und die gesamte Bevölkerung wurde wiederholt vertrieben.
Zweiter Jahrestag: Merz-Regierung rechtfertigt Genozid in Gaza
Unzählige Schüler haben in der Sekundarstufe George Orwells Roman „1984“ gelesen. Doch was sich gestern in der deutschen Öffentlichkeit abspielte, übertrifft Orwells dystopische Vision. Der zweite Jahrestag des Beginns des israelischen Genozids in Gaza diente als Anlass für eine Propagandakampagne, in der eine Unterlassung, Verdrehung und Lüge die andere übertraf. Kaum ein Wort wurde gesprochen, kaum eine Zeile veröffentlicht, die die Wirklichkeit nicht auf den Kopf stellten.
7. Oktober: Weltweite Proteste gegen den Genozid in Palästina
Zwei Jahre nach der Offensive gegen die israelische Besatzung und der Eskalation des Genozids versammelten sich Menschen weltweit. Im Vordergrund standen dabei die Legitimität palästinensischen Widerstands, die Solidarität mit den Gefangenen der Sumud Flotilla und die Mittäterschaft der eigenen Regierungen am Genozid. Neben starker Repression kam es auch zu zahlreichen selbstbestimmten Protesten.
Stimmen aus Berlin: Protest gegen das Abfangen der Sumud-Flotille und den Völkermord in Gaza
Nach dem kriminellen Abfangen der Hilfsgüterflotte Sumud-Flotille kommt es weltweit zu einer Welle großer Proteste. Allein in Rom protestierten am Samstag eine Million Menschen, verbunden mit einem landesweiten Generalstreik einen Tag zuvor. In Amsterdam demonstrierten 250.000 Menschen und in Barcelona 70.000.
Gaza Wiederaufbauen -- Für den Profit | Adam Tooze
Der Kapitalismus profitiert zweimal -- von der Zerstörung und vom Wiederaufbau im Namen des Friedens.
Der Historiker Adam Tooze trifft die Ökonomin Clara Mattei, um aufzudecken, wie der sogenannte "Friedensplan" die Verwüstung in ein Investment dreht -- wo Technokraten den Schutt verwalten, der Wiederaufbau Auslöschung und Krieg an sich ein Geschäftsmodell wird.
In dieser Unterhaltung: • Der Gaza "Friedens"plan und die Ökonomie des Wiederaufbaus • Wie Profit in beidem, der Zerstörung und dem Wiederaufbau eingebaut ist • Technokratie, KI Beherrschung und die Illusion der Expertise • Austerität, Militarismus und der globale Zyklus des Profits durch Ruin - von Palästina zur Ukraine zu Europas neuem Rüstungswettlauf
Tooze -- Autor von "Crased, Shutdown, and The Wages of Destruction" -- verrät, wie der moderne Kapitalismus eine Katastrophe in die Gelegenheit dreht, Frieden zur nächsten Grenze für den Profit zu machen.
Gazakrieg - Kommen Geiseln und palästinensische Gefangene am Wochenende frei? Waffenruhe in Sicht
Bei ihren indirekten Verhandlungen in Ägypten haben sich Israel und die Hamas offenbar auf wichtige Punkte für die Befriedung des Gazakriegs geeinigt. Die Angehörigen der Geiseln sind erleichtert. Auch die Palästinenserinnen und Palästinenser im zerstörten Gazastreifen sind froh und feiern die absehbare Waffenruhe als Segen für die Menschen nach grenzenlosem Sterben, nach Hunger, Vertreibung und Völkermord.
Niederlande: Eine Viertelmillion protestieren gegen Völkermord in Gaza und kriminelle Kaperung der Gaza-Flotille
Während das israelische Militär seinen Völkermord weit im Inneren des Gazastreifens verschärft und Millionen von Palästinensern zu unvorstellbarem Leiden verdammt, hat die Empörung über diese Katastrophe unter Arbeitern und Jugendlichen eine weitere massive Welle von Protesten am letzten Wochenende ausgelöst. Am 5. Oktober fand in Amsterdam die dritte „Rote Linie“-Demonstration statt. Es war die größte Antikriegsveranstaltung seit den Protesten gegen Atomwaffen im Jahr 1981.
Waffenruhe: Gaza atmet auf – doch der Frieden bleibt fragil
Israel beginnt den teilweisen Truppenabzug nach Zustimmung zu einem von den USA vermittelten 20-Punkte-Plan. Hunderte Familien kehren vorsichtig nach Gaza zurück, während Drohnen und Kampfjets weiter über der Region kreisen. Einige Punkte, wie Gefangenenaustausch und Entwaffnung der Hamas, bleiben jedoch heikel.
Lebe Gaza! Friedensnobelpreis gebührt dem palästinensischen Volk und der weltweiten antiimperialistischen Solidaritätsbewegung!
Das Nobelkomitee in Oslo hat am heutigen Freitag den Friedensnobelpreis verliehen. Nicht an den US-Präsidenten Donald Trump, wofür vor allem er selbst geworben hat. Man hört, er tobe ob der Entscheidung im Weißen Haus in Washington.
„Waffenstillstandsabkommen“ sieht dauerhafte israelische Besetzung des Gazastreifens vor
Am Donnerstag haben Israel und die Hamas die formelle Annahme eines „Waffenstillstandsabkommens“ bekanntgegeben, das die Freilassung der von der Hamas festgehaltenen Geiseln und die dauerhafte Besetzung des Gazastreifens durch Israel vorsieht.
Gaza wird leben! Herzliche Einladung zur »Gaza-Gala« am 1. November 2025
Am 1. November wird es ab 17:00 Uhr ein wunderbares Programm im Kultursaal der Horster Mitte in Gelsenkirchen geben: Den Auftakt bilden die Begrüßung durch die Initiatorinnen und Initiatoren der Veranstaltung - vor allem Menschen mit palästinensischen Wurzeln – und ein aktuelles Video über die Situation in Gaza.
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