Hungersnot als Kriegswaffe: Gaza als Testfeld für neue Militärstrategien
Die Lage im Gazastreifen wird seit Monaten immer dramatischer: Millionen Menschen hungern, Kinder leiden unter akuter Mangelernährung, die israelische Blockade zerstört landwirtschaftliche Flächen und schränkt Fischfang massiv ein, während kaum Hilfsgüter hineingelangen. Was oft als humanitäre Krise bezeichnet wird, ist nicht nur das: Gazas Hungersnot ist ein Ergebnis systematischer Kriegsführung, von der auch andere Imperialisten lernen wollen. – Ein Kommentar von Alexandra Baer.
Die „Global Sumud Flotilla” – Eine Ermutigung für die Palästina-Bewegung
Die „globale Flottille der Widerständigen” – so oder so ähnlich lässt sich der Name des neuen Anlaufs übersetzen, mit dem die Seeblockade des Gazastreifens durchbrochen werden soll. Widerständig wie das palästinensische Volk, global wie die Solidarität mit diesem Widerstand. – Ein Kommentar von Eduard Dunker.
Palestine Action: fast 900 Demonstrierende in London verhaftet
Am Samstag verschärfte die Labour-Regierung ihr hartes Durchgreifen gegen den Widerstand gegen Israels Völkermord in Gaza. Die Metropolitan Police nahm in London in einer beispiellosen zwölfstündigen Operation fast 900 Menschen fest. Daran beteiligt waren über 2.500 Polizeibeamte, darunter auch Angehörige anderer britischer Einsatzkräfte aus ganz Großbritannien.
Als bislang größte ihrer Art versucht die Global Sumud Flotilla die israelische Seeblockade des Gazastreifens zu durchbrechen. Aktuell befinden sich über 50 Schiffe in der tunesischen Hauptstadt Tunis, planmäßig soll die Flotilla am Mittwoch in See stechen. Wie Videos zeigen wurde in der Nacht von Montag auf Dienstag jedoch eines der Hauptboote von einer Drohne attackiert.
Mehr als 850 Verhaftungen bei Anti-Völkermord-Protesten in Großbritannien: Arbeiter müssen den Widerstand gegen Starmers Polizeistaat anführen!
Mehr als 850 Menschen wurden am Wochenende auf dem Parliament Square in London verhaftet. Es ist das jüngste Beispiel für Massenverhaftungen gegen Gegner des Völkermords in Gaza. Diese Verhaftungen, die auf das Verbot der Protestgruppe Palestine Action folgen, treiben den britischen Imperialismus immer tiefer in polizeistaatliche Formen der Herrschaft.
Unsere Gastautorin auf der Global Sumud Flotilla: „Diese Flotilla wird nicht die letzte sein“
Am Mittwochnachmittag soll die Global Sumud Flotilla in See Richtung Gaza stechen. Das Ziel? Die israelische Seeblockade zu brechen und den Hilfskorridor zu öffnen. Warum ich mich dazu entschlossen habe, als Teil der Flotilla zu segeln. – Ein Gastbeitrag von Anna Liedtke.
Nahostkrieg - "Feuergipfel": Israel greift Katar an
Mit Kampfjets und Drohnen griff Israel am Dienstag Wohngebiete in der Hauptstadt von Katar, Doha, an. Wohnhäuser explodierten, mindestens fünf Menschen kamen ums Leben. Ziel waren die Hamas-Beauftragten, die unter Vermittlung von Katar zu Verhandlungen über einen Waffenstillstand und Geiselaustausch in Gaza zusammenkamen.
Israels Angriff auf Hamas-Unterhändler in Katar entlarvt die „Waffenstillstandsverhandlungen“ als Betrug
Am Dienstag führte Israel einen Luftangriff auf die katarische Hauptstadt Doha durch, um die Hamas-Unterhändler zu ermorden, mit denen es über einen Waffenstillstand verhandelt. Die Unterhändler selbst überlebten den Angriff, allerdings wurden sechs andere Personen getötet, darunter der Sohn des Chefunterhändlers Khalil al-Hayya und mehrere unbeteiligte Zivilisten.
Radrennen: Proteste gegen Israel-Premier Tech bei der Vuelta
Jedes Jahr im Spätsommer findet im Radsport eine der drei wichtigsten Rundfahrten statt: Die Vuelta a España. Dieses Jahr gerät das Sportliche in den Hintergrund.
Flanders Festival lädt Dirigent Lahav Shani aus: Das verlogene Geschrei über Antisemitismus
Die Ausladung der Münchner Philharmoniker unter ihrem designierten Chefdirigenten Lahav Shani vom Flanders Festival im belgischen Gent hat in Deutschland einen Proteststurm ausgelöst, der an Verlogenheit und Heuchelei nicht zu überbieten ist.
Der schreckliche Völkermord in Gaza und die rücksichtslose Kriegstreiberei gegen Russland sind nicht einfach das Ergebnis einer falschen Politik, die durch Druck auf die Regierung gestoppt werden kann, sondern das Ergebnis einer tiefen Krise des globalen Kapitalismus. Wie vor den beiden Weltkriegen haben die Kapitalisten darauf nur eine Antwort: Krieg nach innen und Krieg nach außen. Während der Finanzkrise und der Pandemie haben sie den Banken und Konzernen hunderte Milliarden Euro in den Rachen geworfen. Nun wollen sie dieses Geld und die gewaltigen Summen für die Aufrüstung durch Sozialabbau und Krieg wieder eintreiben.
20 Jahre nach dem Abzug Israels: Was aus dem Gazastreifen geworden ist
20 Jahre nach dem israelischen Abzug aus Gaza zeigt sich, dass die versprochenen Chancen auf Frieden und Entwicklung nicht eingelöst wurden. Die Bevölkerung leidet weiter unter Blockade, Bombardierungen und Vertreibung. Gleichzeitig verfolgt Israel aggressive Siedlungs- und Expansionspläne im Westjordanland. – Ein Kommentar von Alexandra Baer.
Aktivistin von Handala Leipzig nach Hausdurchsuchung: „Im Herzen der Bestie einen Beitrag für Palästina leisten“
Am Mittwochmorgen haben fünf Polizist:innen die Wohnung einer hochschwangeren Aktivistin durchsucht. Vorgeworfen wird ihr die „Billigung von Straftaten“ in einem palästina-solidarischen Instagram-Post. Wir haben mit Sandra F. von Handala Leipzig über die Repressionen gesprochen.
BSW-Kundgebung in Berlin: Appell an das Gewissen, nicht an das System
20.000 Menschen kamen zur Kundgebung des BSW gegen den Völkermord in Gaza. Pazifistische Forderungen und die Individualisierung von systemischen Problemen prägten die Demo. Der neue Aufschwung der Palästina-Solidarität im Mainstream zeigt neue Entwicklungstendenzen – und bietet auch neue Chancen. – Ein Kommentar von Felix Zinke.
Video: Eine sozialistische Perspektive gegen den Genozid in Gaza
Das folgende Statement gab der Vorsitzende der Sozialistischen Gleichheitspartei (SGP) am Samstag am Rande der Kundgebung „Stoppt den Völkermord in Gaza“ vor dem Brandenburger Tor in Berlin ab. Die Kundgebung war unter anderem von der BSW-Vorsitzenden Sahra Wagenkencht initiiert worden. Vandreier erläutert die sozialistische Perspektive gegen den Genozid und spricht gegen die nationalistische und kapitalistische Perspektive Wagenknechts.
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