ZF-Aktionstag - Saarbrücken: Zerschlagung des größten saarländischen Industriebetriebs
Gestern hatte die IG Metall an allen Standorten des weltweit sechstgrößten Autozulieferers ZF zu Protestaktionen aufgerufen. Wie bislang bekannt ist, beteiligten sich rund 20 000 Kolleginnen und Kollegen. Die größten Aktionen fanden in Friedrichshafen (rund 6000), in Schweinfurt (4000) und in Saarbrücken (2000) statt. An den anderen Standorten waren es meist mehrere Hundert. Der Protest war im Gegensatz zum letzten Aktionstag entschlossener und kämpferischer. Die Wut der Beschäftigten richtet sich gegen Pläne, bis 2028 mindestens 14 000 Arbeitsplätze zu vernichten. Auf der Aufsichtsratssitzung heute ist es durchaus möglich, dass die Zahl auf 20 000 oder mehr erhöht wird.
Nach bundesweitem Aktionstag bei ZF - Erster Rückzieher des Vorstands
Rund 20 000 Kolleginnen und Kollegen beteiligten sich am 29. Juli bundesweit an den verschiedensten Standorten von ZF am Aktionstag der IG Metall.
Sie protestierten gegen die geplante Arbeitsplatzvernichtung, die Auslagerung der Getriebefertigung, die Ankündigung von betriebsbedingten Kündigungen und die Streichung aller übertariflichen Zahlungen. Besonders Pläne zur Ausgliederung und zum möglichen Verkauf der Division Elektrifizierte Antriebstechnologien (E) hat die Kolleginnen und Kollegen auf die Straße gebracht. Immerhin sind in Schweinfurt 6000 der 9000 Kolleginnen und Kollegen in dieser Sparte beschäftigt und in Saarbrücken auch die Mehrzahl der 8500.
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