Historischer Fortschritt Wiedervereinigung - Antikommunismus hat auf dem Festakt zum 3. Oktober nichts zu suchen
In seiner Ansprache beim zentralen Festakt zum heutigen Tag der deutschen Einheit in Bremen sieht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier "Freiheit und Demokratie" in Gefahr.
Wodurch? Nicht durch die Unterschiede zwischen Ost und West bei den Löhnen und Arbeitsbedingungen, die von den Herrschenden absichtlich aufrechterhalten werden. Nicht durch die Ausbeutungsoffensive von Monopolen und Staat, auch nicht durch die weltweite faschistische Tendenz. Sondern durch die Wähler, die sich den "Rändern" zuwenden: "Wähler, die zu den Extremen gehen, pochen laut auf die eigenen Rechte, während sie bereit sind, die Rechte anderer zur Disposition zu stellen." Da haben wir sie wieder, die "Ränder", die "Extremisten". Ross und Reiter nennt er nicht. Demagogisch setzt er rechts und links gleich und spielt damit die Karte des modernen Antikommunismus. Das ist eines Staatsoberhaupts unwürdig an diesem 3. Oktober, fast vier Jahrzehnte nach dem historischen Fortschritt der deutschen Wiedervereinigung.
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