KPD-Verbot 1956 – Verfolgung von Kommunisten bis heute?
Am 17. August 1956 wurde die Kommunistische Partei Deutschlands (KPD) durch das Bundesverfassungsgericht verboten. Das Verbot hatte weitreichende Folgen: Verhaftungen, Durchsuchungen, Schließungen von Parteibüros und Verlagen sowie zahlreiche Strafverfahren gegen Kommunistinnen und Kommunisten.
In diesem Vortrag beleuchtet Roland Meister, Rechtsanwalt, die historischen Hintergründe des KPD-Verbots und zeigt auf, welche politischen und juristischen Auswirkungen bis heute fortwirken.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem:
das KPD-Verbotsverfahren und seine politischen Hintergründe die antikommunistische Verfolgung in der Bundesrepublik Berufsverbote und der Radikalenerlass von 1972 die Entwicklung der politischen Strafjustiz die Bedeutung der §§ 129a und 129b StGB die heutige Beobachtung und Verfolgung revolutionärer Kräfte aktuelle Entwicklungen bei Geheimdiensten und Sicherheitsgesetzen die Forderung nach Aufhebung des KPD-Verbots sowie Rehabilitierung und Entschädigung der Betroffenen
Roland Meister verbindet dabei historische Erfahrungen mit aktuellen politischen Entwicklungen und stellt die Frage: Welche Lehren müssen heute aus der antikommunistischen Verfolgung gezogen werden?
📢 Geschichte verstehen heißt auch, ihre Auswirkungen auf die Gegenwart zu erkennen.
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