Die Ausbeutungsoffensive von Monopolen und Regierung
Die Lebenshaltungskosten steigen, während gleichzeitig soziale Leistungen gekürzt, Rentenbeiträge erhöht und Arbeitsbedingungen verschärft werden. Doch handelt es sich dabei tatsächlich um notwendige ,,Reformen", weil angeblich das Geld fehlt?
Im neuen Hintergrundgespräch von Rote Fahne TV spricht Stefan Engel über die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die Bundesregierung plant Kürzungen bei Grundsicherung, Wohngeld, BAföG, Rente, Pflege und Gesundheit sowie neue Steuern und Abgaben. Diskutiert wird, wohin die staatlichen Mittel fließen und welche Rolle Milliarden-Subventionen für die großen Konzerne spielen. Im Mittelpunkt steht die zunehmende Ausbeutung der Lohnarbeit: Lohnkürzungen, längere Arbeitszeiten ohne Lohnausgleich, steigende Arbeitsintensität, Rationalisierung durch moderne Technik und die Verlagerung von Produktion ins Ausland. Auch der Zusammenhang mit der globalen Umweltkatastrophe und dem sogenannten ,,Bürokratieabbau" wird thematisiert.
Die MLPD bezeichnet diese Entwicklung als eine Ausbeutungsoffensive der Monopole und des Staates gegen die Arbeiterklasse und die breiten Massen. Zum Schluss geht es um die notwendigen Schlussfolgerungen für die Arbeiterbewegung: den Kampf gegen Entlassungen und soziale Kürzungen, die Verbindung von sozialen und ökologischen Forderungen, die Entwicklung des Klassenbewusstseins und die sozialistische Alternative zum Kapitalismus.
00:00 Einleitung 01:02 Die Wirtschaftskrise in Deutschland: Ursachen und Folgen 03:27 ,,Der Sozialstaat ist finanziell nicht mehr tragbar"? 04:28 Steht wirklich weniger Geld für Sozialausgaben zur Verfügung? 06:10 BAföG, Renten, Gesundheitsversorgung und weitere Sozialkürzungen 12:11 Wohin fließt das Geld? 13:52 Was bedeutet die Ausbeutung der Lohnarbeit? 17:54 Wer steckt hinter der ,,Ausbeutungsoffensive"? 19:41 ,,Bürokratieabbau" und der Angriff auf die Umwelt 22:23 Die globale Umweltkatastrophe 25:07 Reichen die aktuellen Protestforderungen aus? 26:16 Jenseits der ,,Rettung des Sozialstaats" 27:39 Welche Schlussfolgerungen sollten die Arbeiter*innen ziehen?
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