In diesem Videoessay geht es darum, warum Reproduktionsarbeit, Care, Familie und mentale Last keine Nebenbaustellen sind, sondern zentrale Bedingungen dafür, dass kapitalistische Gesellschaft überhaupt funktioniert. Ich setze bei der klassischen marxistischen Fixierung auf Lohnarbeit an und frage, was passiert, wenn wir die unsichtbare zweite Schicht ernst nehmen also Kochen, Putzen, Kindererziehung, Pflege, emotionale Arbeit und Alltagsorganisation. Wer trägt diese Tätigkeiten, wer profitiert davon und warum verschwinden sie so hartnäckig aus vielen linken Analysen? Theoretisch orientiert sich das Video an materialistisch‑feministischen Autorinnen wie Silvia Federici, Frigga Haug und Tithi Bhattacharya. Wenn du wissen willst, warum ein Marxismus ohne Feminismus seine eigenen blinden Flecken reproduziert und warum Kämpfe um Care, Zeit, Zuständigkeit und Vergesellschaftung von Reproduktionsarbeit keine moralische Nebensache, sondern Kernfrage einer radikalen Gesellschaftskritik sind, dann ist dieses Video für dich.
Wir hoffen, dass dir unser Forum gefällt und du dich hier genauso wohlfühlst wie wir.
Wenn du uns bei der Erhaltung des Forums unterstützen möchtest, kannst du mit Hilfe einer kleinen Spende dazu beitragen,
den weiteren Betrieb zu finanzieren.