Der Imperialismus, die Ebola-Epidemie und die politische Ökonomie des gesellschaftlichen Mords
Die Ebola-Epidemie, die die Demokratische Republik Kongo und Uganda erfasst hat, wird gemeinhin als Naturkatastrophe dargestellt. Damit wird die Wahrheit verschleiert und der Resignation Vorschub geleistet. Denn in Wirklichkeit ist diese Epidemie kein Schicksalsschlag, sondern das Ergebnis von Entscheidungen, Strukturen und Interessen, für die bestimmte Leute verantwortlich sind.
Mehr als 1.000 Ebola-Fälle im Kongo und in Uganda, zwei Verdachtsfälle in Italien
Mittlerweile liegt die Zahl der bestätigten und mutmaßlichen Erkrankungen an der Bundibugyo-Variante des Ebola-Virus bei über 1.000, und mindestens 231 Menschen sind daran gestorben. Darüber hat am Montag die niederländische Nachrichtenagentur BNO News berichtet.
Mindestens 220 Todesopfer - Ebola – eine vermeidbare Gesundheitskatastrophe!
Seit dem 15. Mai ist bekannt, dass im Kongo das Ebola-Virus ausgebrochen ist. Es handelt sich um die seltene Bundibugyo-Variante, gegen die es keinen Impfstoff und keine gezielte Therapie gibt.
Bisher wurden laut der Weltgesundheitsorganisation WHO fast 1.000 Verdachtsfälle und mindestens 220 Tote registriert. Sie schätzt, dass das Virus bereits vier bis acht Wochen grassieren konnte. Das wäre vermeidbar gewesen!
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