Streik im Handel: 1.500 Beschäftigte bei Kundgebung in Nürnberg
Tausende Beschäftigte folgen Streikaufruf Einkaufen war heute mancherorts schwierig – zum Beispiel in Nürnberg. Beschäftigte aus dem bayerischen Handel – darunter Einzel-, Groß- und Versandhandel – haben ihre Arbeit niedergelegt. Tausende sind dem bundesweiten Streikaufruf der Gewerkschaft ver.di gefolgt. Es geht um höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen. Die Arbeitgeberseite sieht das anders.
Supermärkte, Discounter, aber auch Mode- und Möbelhäuser – alle sind vom Streik betroffen. Für Kundinnen und Kunden war der Streik in Teilen des Handels deutlich spürbar. Ver.di hatte Beschäftigte aus über 130 bayerischen Betrieben zum Streik aufgerufen. 1.500 Menschen kamen zur zentralen Kundgebung nach Nürnberg. Im Mittelpunkt stehen die laufenden Tarifverhandlungen. Gefordert werden unter anderem deutliche Entgelterhöhungen sowie höhere Ausbildungsvergütungen.
Mit Bussen kamen die Streikenden nach Nürnberg. Nach Angaben der Gewerkschaft zeigt eine Umfrage, dass viele Beschäftigte Sorgen vor Altersarmut haben. 73 Prozent gaben dabei an, dass ihr Gehalt kaum zum Leben reicht.
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