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Bekanntester Klimaforscher warnt: Hitze, Flucht und 50/50, dass wir die Kipppunkte überschreiten.
Was kippt denn am Kipppunkt? Und was passiert, wenn Hitze nicht nur zum Schwitzen bringt, sondern Menschen vertreibt? Im NEW ENERGY TALK sprechen wir mit Prof. Dr. Stefan Rahmstorf, einem der bekanntesten deutschen Klimaforscher. Er erklärt, warum Wetter nicht Klima ist, weshalb „war doch kalt im Winter“ kein Argument dagegen ist und warum Kipppunkte keine abstrakte Theorie sind, sondern echtes Risikomanagement.
💬 Rahmstorf: „Heute reden wir leider nicht mehr von einem Risiko kleiner als 10 Prozent, sondern 50/50, dass wir in diesem Jahrhundert noch weitere Kipppunkte überschreiten.“
Diese Folge zeigt: Klimaforschung ist nicht trocken. Sie ist ein Frühwarnsystem für unsere Zukunft.
Themen der Folge – Warum Hitze zur Fluchtursache werden kann – Was Dürren und Ernteausfälle bedeuten – Wie Kipppunkte funktionieren – Warum die Atlantische Umwälzzirkulation für Europa wichtig ist – Warum Politik und Gesellschaft Klimarisiken unterschätzen
„Dann kann man nicht mehr auf dem Acker arbeiten oder auf Baustellen und so weiter, weil es einfach lebensgefährlich wird, sich im Freien aufzuhalten.“ — Prof. Dr. Stefan Rahmstorf
Kapitel 00:00 Intro: Wer trägt Verantwortung beim Klimawandel? 02:00 Rahmstorf über Glasgow und die Atlantische Umwälzzirkulation 05:30 Warum das „Golfstromsystem“ für Europa so wichtig ist 09:00 Kipppunkte, Extremwetter und Klimafolgen 13:30 Meeresspiegel, Küstenstädte und Belastungsgrenzen 17:00 Landwirtschaft, Dürren und Ernteausfälle 20:00 Wenn Hitze Menschen vertreibt 24:00 Wie Forschende den Atlantik vermessen 28:00 Versteht die Politik das Risiko? 31:00 Rahmstorfs persönlicher Kipppunkt 34:00 Warum wir Klimarisiken verdrängen 36:30 Wetter vs. Klima: Der große Denkfehler 39:00 Risikoanalyse, AMOC-Studien und 50/50-Szenario 41:00 Was jetzt zählt
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