Sobald jemand den Kapitalismus kritisiert, kommt er: der DDR-Vorwurf. Als wäre jede linke Position automatisch Nostalgie für Staatssozialismus, Planwirtschaft und Stasi. Dieser Mythos hält sich hartnäckig — und er hat eine Funktion. Er sorgt dafür, dass Systemkritik gar nicht erst ernst genommen werden muss. In diesem Video räume ich damit auf. Was linke Kritik an der DDR tatsächlich war und ist. Warum Verstaatlichung nicht dasselbe ist wie Vergesellschaftung. Und warum der Kapitalismus als neutraler Normalzustand gilt, während jede Alternative sofort als Extremismus behandelt wird. Die DDR war kein Sozialismus. Das wussten Linke damals — und das ist bis heute die Position.
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