Stuttgart - Landtagswahlen in Baden-Württemberg – latente Krise der Regierungsparteien vertieft sich – akute faschistische Gefahr fordert zum gemeinsamen Kampf heraus!
Die Grünen haben mit ihrem Spitzenkandidaten Cem Özdemir mit einem Stimmenanteil von 30,3 Prozent die CDU (29,7 Prozent) auf den letzten Metern überholt.
Bei den Grünen-Wählern spielte das Motiv, antifaschistisch zu wählen, eine große Rolle, ebenso mediale Präsenz und ausgeklügelter Plakateinsatz. Das Zugpferd für die Aufholjagd war hauptsächlich Cem Özdemir. Er kommt aus einer türkischen Arbeiterfamilie, ist in einer schwäbischen Kleinstadt aufgewachsen, bewegt sich unter den Menschen volksverbunden und scheut nicht vor kontroversen Wortgefechten unter anderem mit Bauern zurück. Im Vergleich zum CDU-Spitzenkandidaten ist er deutlich beliebter. Ein Grund ist auch, dass er sich zwar nicht als Umweltkämpfer gibt, aber immerhin die Vereinbarkeit von Ökonomie und Ökologie anstrebt und nicht wie die CDU jeglichen Umweltschutz über Bord wirft. Als sogenannter Realo steht er natürlich nicht für eine linke Politik, schließlich will er ja im Autoland Baden-Württemberg in die Fußstapfen von Winfried Kretschmann treten.
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