Faschistische Kriegsführung in der Krise - Israel geht aggressiv gegen Südlibanon vor - Trump gerät auch innenpolitisch mehr und mehr unter Druck
In seiner Rede an die Nation, die er vor ein paar Tagen hielt, prognostizierte Donald Trump, der Iran-Krieg werde noch "vielleicht zwei Wochen, vielleicht ein paar Tage länger" dauern.
Von dem "Deal" mit dem Iran, der für einen Rückzug der USA notwendig sei, sprach er in dieser Rede erstmal nicht mehr. "Wenn wir das Gefühl haben, dass sie für lange Zeit in die Steinzeit zurückversetzt sind und sie nicht in der Lage sein werden, eine Atomwaffe zu entwickeln, dann werden wir gehen", so Trump im Weißen Haus. Trump gerät auch im eigenen Land immer mehr unter Druck, unter anderem wegen des immens gestiegenen Ölpreises. Trump selbst und sein Kriegsminister Pete Hegseth schlagen innenpolitisch wild um sich. Von "Säuberung" im Staats- und Militärapparat ist die Rede, von "absolutem Gehorsam". An dem ließen es Trumps Justizministerin und mehrere Generäle der US-Armee gebrechen. Die Antwort war Entlassung. Wer sich dem Umbau der USA zur faschistischen Diktatur entgegenstellt, muss aus Staats- und Kriegsapparat entfernt werden, so die faschistische Logik. Faschismus und Krieg, Faschismus und Weltkriegsvorbereitung sind Zwillingsbrüder!
Grenzenlose Zerstörungswut - Völkerrecht? Nur auf dem Papier
Israel ist dabei, den Süden des Libanon in eine Todeszone zu verwandeln, offensichtlich, um es zu annektieren. Immer unter dem Vorwand, gegen die Hisbollah zu kämpfen.
Das Militär walzt nicht nur mit schwerem Gerät ganze Bauerndörfer nieder; 2024 setzte es großflächig Bomben mit weißem Phosphor ein, uralte Olivenhaine verbrannten. Für die Landwirtschaft ein gewaltiger Schaden. "Wir haben massive Schäden auf Tausenden von Hektar. Die finanziellen Verluste übersteigen 800 Millionen US-Dollar", so Landwirtschaftsminister Nizar Hany.
Nahostkrieg - Drohungen und Flüche: Heute Nacht läuft Trumps Ultimatum aus
Der faschistische US-Präsident Trump hat die USA in eine Sackgasse manövriert – im Iran hat er gemeinsam mit Israel einen Krieg angezettelt, der den mittleren Osten in Flammen gesetzt hat. Um ihn eindeutig zu gewinnen, müsste er ihn Jahre führen, ohne dafür die Zeit und die Mittel erübrigen zu können. In wilder Raserei sucht er einen Ausweg und droht den Menschen im Iran.
Trump setzt Frist für massive Kriegsverbrechen gegen den Iran
Die Vereinigten Staaten stehen am Rande einer moralischen und politischen Katastrophe. Dies ist die unvermeidliche Schlussfolgerung, die sich aus Donald Trumps Pressekonferenz am Montag ableiten lässt.
Die Sprache der Pressekonferenz spricht für sich. Trump erklärte inmitten einer Reihe mörderischer Äußerungen, dass das US-Militär den Iran als Land zerstören würde, sollten sich dessen Führer nicht unverzüglich den Forderungen der USA beugen. ,,Das gesamte Land kann in einer Nacht ausgelöscht werden", donnerte er, ,,und diese Nacht könnte schon morgen sein."
Irankrieg: Internationalismus Live - Rede Gabi Fechtner
Bei ,,Internationalismus Live" diskutieren revolutionäre und fortschrittliche Aktivistinnen und Aktivisten aus verschiedenen Ländern über den Krieg gegen den Iran, die Rolle von USA, Israel und anderen imperialistischen Mächten sowie über die Frage, wie echter Widerstand aussehen kann.
Im Mittelpunkt stehen die Lehren aus der iranischen Revolution, die Bedeutung von Frauen-, Arbeiter- und Befreiungsbewegungen und die Forderung nach internationaler Solidarität statt nationalistischer Spaltung. Besonders hervorgehoben wird die Rolle der Arbeiterklasse im Kampf gegen Kriegswirtschaft, Aufrüstung und Faschismus.
Nahost-Krieg - Waffenstillstand im Angriffskrieg gegen den Iran - Flächenbrand im Mittleren Osten keineswegs gelöscht
Trump wäre nicht Trump, wenn er sich zu Beginn der zweiwöchigen Waffenruhe im Nahostkrieg nicht großmäulig als Sieger gefeiert hätte. Die Straße von Hormuz, diese Lebensader der kapitalistischen Weltwirtschaft, wird (wahrscheinlich) zunächst zeitweise wieder geöffnet - natürlich dank Trump. Mit Verlaub, vor dem US-Israelischen Überfall auf den Iran war sie doch schon mal offen - und das ohne Mautgebühren?
Gestern 200 Todesopfer - Libanon: Die israelische Regierung hält sich nicht an Waffenruhe
Die israelische Regierung denkt nicht daran, sich an die vereinbarte Waffenruhe im Mittleren Osten zu halten. Dabei hat gestern sogar Trump zugegeben: Das Gerücht, das Abkommen gelte nicht für den Libanon, stimmt nicht.
Die israelische Zeitung Haaretz berichtet über anhaltende schwere Luftangriffe der israelischen Armee auf den Süden des Libanon. Die islamistische Hisbollah-Miliz antwortet mit Raketenangriffen. Das libanesische Gesundheitsministerium meldet, dass die israelischen Angriffe vom Mittwoch mindestens 182 Tote (teilweise wird von über 200 gesprochen) und Hunderte Verletzte gefordert haben. Das ist die größte Zahl von Toten und Verletzten seit Beginn der israelischen Angriffe auf den Libanon. Das zum Thema, Israel sei der einzige demokratische Staat im Nahen und Mittleren Osten!
Deutsche Reaktionen auf den ,,Waffenstillstand" im Irankrieg: Berlin hält an Kriegszielen fest
Die Bundesregierung und die herrschende Klasse in Deutschland haben den zwischen den USA, Israel und dem Iran ausgehandelten sogenannten ,,Waffenstillstand" im Nahen Osten offiziell begrüßt. Doch hinter den diplomatischen Floskeln verbirgt sich keine Abkehr von der bisherigen Kriegspolitik, sondern im Gegenteil deren Fortsetzung mit anderen Mitteln.
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